Das Haus
Ein Imbiss, der kocht wie ein Restaurant.
Udagawa in Berlin. Das Original in Steglitz gibt es seit 1985, die Kantstraße ist das zweite Haus.
Eröffnungsjahr Kantstraße beim Besuch erfragen.
Am Savignyplatz ist Udagawa der Laden mit der offenen Küche und den kurzen Wegen: bestellen, zusehen, essen. Was in Steglitz das Abendrestaurant ist, ist hier die Version für den Mittag, den Feierabend und die Tüte nach Hause. Gekocht wird trotzdem wie drüben.
- 1985Steglitz, Feuerbachstraße
- Ehepaar Abe
- HeuteKantstraße 118
Ein paar Dinge, die man erst merkt, wenn man öfter kommt:
- Alles Katsu im Haus ist Hähnchen. Schwein steht auf der ganzen Karte nicht.
- Die Udon-Nudeln werden selbst gemacht und im Eisentopf serviert.
- Der Ramen läuft "nach Tampopo-Art", benannt nach dem Film, mit Tori-Chashu.
- Die Sauer-Scharf-Suppe ist Suppe und Soße zugleich: über Katsu oder Kara-Age macht sie das Spezial.
- Teishoku heißt: Reis, Miso-Suppe, Oshinko und eine Nachspeise kommen ungefragt mit.
- Das Zeichen über der Tür ist ein Familienwappen: eine Tachibana-Frucht mit Blättern im Kreis. Es steht auf dem Schild, auf der Karte und hier als Tapete im Kopf der Seite. Bedeutung beim Besuch erfragen.
- Mittwoch ist Ruhetag, seit Jahren. Wer am Mittwoch vor der Tür steht, kommt Donnerstag wieder.